Zur nachfolgend beschriebenen Wanderung wurden wir angeregt durch den
Rother Wanderführer Steigerwald von Anette Köhler, ISBN 3-7633-4270-2,
dessen Erwerb zu 9.90¤ wir Ihnen sehr ans Herz legen, falls Sie des Öfteren in Franken
wandern möchten.

Auf den Spuren der Vergangenheit
...kann man in Franken in doppelten Sinn des Wortes wandern:
Ca. 20 km westlich von Coburg beginnt unsere Wanderung im thüringischen Bad Colberg.
Ausgehend vom Parkplatz der dortigen Kurklinik, wandern wir ca. 5 km durch den Thüringer Wald auf gut ausgeschilderten Waldwegen in westlicher Richtung nach
Heldburg, wo uns die Veste schon von weitem auf  hohem Berge begrüßt. In der Torschenke gleich neben dem Torhaus kann man eine Rast einlegen und bei entsprechendem Hunger auch die original Thüringer Klöße genießen.
veste


heldburg
Torhaus
Nach einem Spaziergang durch das idyllische Heldburg machen wir uns an den "Aufstieg" zur Veste Heldburg, wofür wir mit einem herrlichen Blick über den Thüringer Wald bis hinüber zur Veste Coburg belohnt werden. Sogar den Ochsenkopf im Fichtelgebirge kann man bei guter Sicht erkennen!
innenhof
fachwerk

Wir verabschieden uns von der Veste und marschieren auf dem ehemaligen Verbindungsweg zur Veste Coburg am
Kamm entlang zum Hohen Stein, wo wir auf die gepflasterte Trasse des "Todestreifens" treffen, der vor noch gar
nicht allzu langer Zeit Deutschland in Ost und West geteilt hat. Auf dieser Trasse treffen wir nach stetem Bergauf-
Bergab auf die Gedankstätte Billmuthhausen. Ausser friedlich grasenden Kühen finden wir hier nur mehr die
Überreste eines Friedhofes und eine kleine Gedenkstätte, die an die Ortschaft Billmuthausen erinnern soll, die noch
1978 dem Erdboden gleich gemacht wurde. Von hier sind es dann nur mehr 2 bis 3 Kilometer zurück nach
Bad Colberg, wo wir unsere Wanderung auf den Spuren der deutschen Vergangenheit beenden.
Todestreifen